Über 1,3 Milliarden Dollar globales Gesundheitsbudget der USA für Tuberkulose, Malaria, HIV und Muttergesundheit könnten in den nächsten zwei Wochen aufgrund fehlender Zuweisungen durch die Trump-Regierung verloren gehen. Diese Situation könnte zu zehntausenden vermeidbaren Todesfällen führen.
Analyse der Haushaltslage
Eine Analyse der globalen Gesundheitsausgaben der USA durch eine gemeinnützige Organisation hat ergeben, dass dieser Betrag, der vom Kongress genehmigt wurde, vom Büro für Management und Haushalt (OMB) blockiert wurde. Dieses Budget ist bis zum 30. September, dem Ende des Haushaltsjahres der US-Bundesregierung, gültig.
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Die Organisation erklärte: "Das Ergebnis dieser Situation wird tödliche Folgen für die Patienten haben und die erfolgreichen historischen globalen Gesundheitsprogramme behindern und die Ausbreitung einer neuen HIV-Pandemie anheizen."
Vorhersage der Folgen
Die Analyse prognostiziert, dass die Ausgaben für globale Gesundheitsprogramme möglicherweise zu etwa 121.000 Todesfällen durch Tuberkulose führen könnten. Von diesem Betrag sind 150 Millionen Dollar für Programme zu dieser Krankheit, 47.600 Todesfälle durch Malaria und der Verlust von lebensrettenden Nahrungsmitteln für 22,9 Millionen Kinder geschätzt.
Von den gefährdeten Budgets entfallen 250 Millionen Dollar auf bilaterale Malariaprogramme, 320 Millionen Dollar auf die Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern und 330 Millionen Dollar auf HIV-Programme. Vincent Lin, Geschäftsführer für Gesundheits- und Kommunikationspolitik in dieser Organisation, sagte: "Dieses Geld könnte an das Außenministerium übertragen oder die Nutzung verlängert werden, aber es wird den bedürftigen Menschen nicht helfen, es sei denn, dieses Geld wird Programmen und Ländern zugewiesen."
Rückgang der globalen Gesundheitsausgaben
Diese Warnung wird veröffentlicht, während eine separate Analyse zeigt, dass die USA 2,3 Milliarden Dollar weniger als im ursprünglichen HIV-Programm, dem Notfallprogramm des Präsidenten zur Bekämpfung von AIDS (PEPFAR), im Vergleich zu vor zwei Jahren ausgegeben haben. PEPFAR hat seit 2003 zur Behandlung und Prävention von HIV beigetragen und über 26 Millionen Leben gerettet.
US-Regierungsdaten zeigen, dass etwa zwei Millionen Menschen aus den PEPFAR-Behandlungsprogrammen ausgeschlossen wurden, während gleichzeitig die Übertragung von HIV von der Mutter auf das Kind zunimmt. Dieser Rückgang der Ausgaben wird zu ernsthafteren Konsequenzen führen und die globalen Gesundheitsprogramme unter Druck setzen.
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Quelle: independent.co.uk



