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Herausforderungen für schwangere Frauen am Arbeitsplatz

vor 2 Std.

Heidi Fernandez, eine Notfallmedizinische Technikerin bei der Ambulanzstation in New York, sah sich nach ihrer Rückkehr zur Arbeit drei Monate nach der Geburt mit dem Mangel an privatem Raum zum Stillen konfrontiert. Sie musste ihre Milch am Tisch der Kantine abpumpen, während ihre Kollegen nicht aßen.

Herausforderungen für schwangere Frauen am Arbeitsplatz
Bild Herausforderungen für schwangere Frauen am Arbeitsplatz (منبع تصویر: abcnews.com)

Sorge um berufliche Konsequenzen

Eines Tages besuchte der Geschäftsführer des privaten Ambulanzunternehmens, in dem sie arbeitete, unerwartet die Station und stellte sich Fernandez vor, während sie stillte. Fernandez sagte: "Das war sein erster Eindruck von mir und ich war in Panik." Sie machte sich Sorgen, ob dieser peinliche Austausch ihre berufliche Zukunft beeinflussen könnte.

Viele Frauen sehen sich während der Schwangerschaft und nach der Geburt Diskriminierung ausgesetzt, trotz staatlicher und bundesstaatlicher Gesetze, die zu ihrem Schutz erlassen wurden. Dies führt dazu, dass schwangere Mitarbeiterinnen und frischgebackene Mütter besorgt sind, wie ihre Arbeitgeber oder aktuellen Vorgesetzten reagieren werden, wenn sie ihre Schwangerschaft offenbaren oder um Änderungen am Arbeitsplatz bitten.

Neue Gesetze zum Schutz schwangerer Frauen

Nach einem Gesetz, das im Juni 2023 in den Vereinigten Staaten verabschiedet wurde, sind Arbeitgeber mit mindestens 15 Mitarbeitern verpflichtet, angemessene Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen für schwangere und frischgebackene Mitarbeiterinnen bereitzustellen. Das Gesetz "Gleichstellung für schwangere Arbeitnehmer" gibt Frauen das Recht, verschiedene Anpassungen am Arbeitsplatz zu beantragen, einschließlich Unterstützung bei körperlich anspruchsvollen Aufgaben, flexibler Zeitplanung für Arzttermine und Reduzierung der Exposition gegenüber gefährlichen Chemikalien.

Dieses Gesetz unterstützt auch Frauen, die versuchen schwanger zu werden, sowie Frauen, die mit medizinischen Problemen wie schwerer Übelkeit und Erbrechen konfrontiert sind. Laut der Präsidentin der NGO "Bessere Balance" garantiert dieses Gesetz auch stillenden Müttern, dass sie Pausenzeiten und einen privaten Raum außerhalb der Toilette für ihre Stillbedürfnisse haben.

Die Entscheidung, wann man den Vorgesetzten oder potenziellen Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren sollte, ist eines der ersten Dinge, über die die meisten Frauen nachdenken müssen. Experten sagen, dass Schwangerschaftsdiskriminierung immer noch eine bittere Realität am Arbeitsplatz ist und schwangere Mitarbeiterinnen vorsichtig handeln sollten.

Quelle: abcnews.com

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