Die Regierung von Donald Trump richtete scharfe Kritik an den Obersten Gerichtshof, nachdem dieser seinen Antrag auf Änderung der Briefwahlgesetze abgelehnt hatte. Diese Entscheidung fiel einige Wochen vor den Zwischenwahlen und verhinderte, dass Trump die gewünschten Änderungen im Wahlprozess umsetzen konnte.
Trumps Kritik am Obersten Gerichtshof
In einem langen Beitrag auf seinem sozialen Netzwerk kritisierte Trump den Obersten Gerichtshof und machte ihn für eine Reihe von Entscheidungen gegen seine Regierung verantwortlich. Er verwies insbesondere auf seine Bemühungen, Änderungen am 14. Verfassungszusatz und ein umfassendes Tarifsystem einzuführen.
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Trump schrieb in diesem Beitrag: "Dieser Oberste Gerichtshof steht unter Druck und Drohungen von radikalen Linken und trifft Entscheidungen, die das Land mindestens hundert Jahre zurückwerfen." Er fügte hinzu: "Diese Personen sind nicht die, mit denen ich für den Dienst im Obersten Gerichtshof interviewt habe. Sie sind nur ein Schatten ihres wahren Selbst und ein Gericht, das dem Land enorme Kosten auferlegt."
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs und ihre Folgen
In der Sitzung gestern Abend wies der Oberste Gerichtshof Trumps Antrag auf Aufhebung früherer Gerichtsentscheidungen zu den Briefwahlgesetzen zurück. Diese Entscheidung erlaubt es den Bundesstaaten, die Verteilung von Stimmzetteln mit Hilfe langjähriger Verfahren fortzusetzen, die Millionen von Stimmen umfassen.
Diese Entscheidung, die von Richtern unterstützt wurde, die von Trump ernannt wurden, darunter Amy Coney Barrett, Brett Kavanaugh und Neil Gorsuch, verhindert praktisch die Umsetzung der Anforderungen zur einheitlichen Gestaltung von Wahlumschlägen und zur Übermittlung von Listen wahlberechtigter Wähler über ein Online-Portal.
Trump wies auch darauf hin, dass dieser Oberste Gerichtshof dem Land schadet und bezeichnete diese Entscheidungen als "unwiederbringliche Schäden". Er betonte zudem, dass das genannte Gericht in der Geschichte des Landes als Institution, die verheerende Entscheidungen getroffen hat, vermerkt werden wird.
Das Justizministerium und die US-Post erklärten, dass diese Änderungen lediglich der Standardisierung der Wahlen dienen, aber Wahlbeamte im ganzen Land warnten, dass diese Gesetze zu einer illegalen Einmischung der Post im Wahlprozess führen könnten.
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs erfolgte nach der Vorlage von Dokumenten von Wahlbeamten der Bundesstaaten, Gesetzgebern und Unterstützern des Wahlrechts. Sie sagten den Richtern, dass das Zwingen der Bundesstaaten zur Einhaltung von Trumps Gesetzen möglicherweise dazu führen könnte, dass Hunderttausende von Stimmzetteln nicht zugestellt werden.
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Quelle: independent.co.uk



