Saudi-Arabien hat Jemen beschuldigt, einen Versuch unternommen zu haben, Mekka, die heiligste Stadt des Islam, anzugreifen. Diese Anschuldigung führte zu einer Verurteilung durch die Länder der Region, jedoch sind keine Anzeichen für militärische Unterstützung zu erkennen. Dieses Königreich, das einer der wichtigsten Verbündeten der Vereinigten Staaten ist, erklärte Mekka zur "roten Linie" und vertiefte sich in die neue Entwicklung des Iran-Kriegs.
Der Zustand der saudischen Infrastruktur
Saudi-Arabien, der größte Ölproduzent der Welt, steht unter Druck durch Angriffe der von Teheran unterstützten Houthi-Rebellen. Das Land benötigt einen sicheren Weg für seine Ölexporte sowie militärische Unterstützung, jedoch ist der Zugang zu beiden ungewiss. Berichten zufolge wurde eine wichtige saudische Pipeline mehrere Wochen nach dem Angriff gesperrt. Die Houthi-Rebellen haben die Infrastruktur und den Transport im Roten Meer angegriffen und mehrere Inseln im Bab al-Mandab besetzt.
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Internationale Verurteilung und Reaktionen
Die Houthi-Rebellen wiesen den Vorwurf zurück, eine Drohne in Richtung Mekka, das etwa 1100 Kilometer von der Grenze Jemens entfernt liegt, abgefeuert zu haben. Saudi-Arabien erklärte, dass es die Drohne vor dem Eintritt in den Luftraum von Mekka zerstört habe. Auch die Türkei und Pakistan gaben bekannt, dass Saudi-Arabien sie nicht um Hilfe gebeten habe. Nach diesem Angriff erklärte Shahbaz Sharif, der Premierminister von Pakistan, dass sein Land und Saudi-Arabien "einheitlich und Seite an Seite" stehen. Außerdem bezeichnete die Organisation für Islamische Zusammenarbeit, die mehr als 57 islamische Länder vertritt, diese Handlung als Verletzung der "Heiligkeit heiliger Stätten".
Es ist das zweite Mal, dass die Houthi-Rebellen versuchen, Mekka anzugreifen. Im Jahr 2017 feuerte diese Gruppe eine ballistische Rakete auf die Stadt ab. Anschließend behaupteten die Houthi-Rebellen ohne Beweise, ein F-15-Kampfflugzeug der von Saudi-Arabien geführten Koalition in der zentralen Provinz Marib abgeschossen zu haben.
Die Vereinigten Staaten, die Saudi-Arabien Milliarden Dollar an Waffen verkauft haben und sich verpflichtet haben, Ausbildung und Unterstützung zum Schutz dieses Landes bereitzustellen, haben in den letzten Tagen gezeigt, dass sie nicht gewillt sind, sich in diesen Konflikt einzumischen. Gleichzeitig forderte der ranghöchste iranische Diplomat in China, dem größten Käufer iranischen Öls, zur Deeskalation der Spannungen und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz auf.
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Quelle: independent.co.uk



