Donald Trump, der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, ist mit seinen Bemühungen, die Bundesaufsicht über die Wahlen zu übernehmen, vor dem Obersten Gerichtshof gescheitert. Das Gericht hat diese Woche einen Fall, der sich auf umfassende Änderungen im Ablauf der Briefwahl bezog, für abgeschlossen erklärt. Dieser Plan, der von den meisten Wahlbeamten als zu unzeitgemäß erachtet wurde, zielte darauf ab, wesentliche Änderungen im Prozess der Briefwahl einzuführen.
Trumps fortwährende Bemühungen um die Kontrolle der Wahlen
Dieser Fall ist nur einer von vielen Versuchen Trumps, die Bundesaufsicht über die bevorstehenden Zwischenwahlen zu übernehmen. Während die Briefwahl in mindestens drei Bundesstaaten bereits begonnen hat, laufen weitere Bemühungen in verschiedenen Phasen. Das Justizministerium hat mehr als zwei Dutzend Bundesstaaten angewiesen, die Wahlunterlagen für 2024 zu schützen.
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Betrugsbehauptungen und neue Ermittlungen
Trump hält weiterhin an falschen Behauptungen fest, dass es Korruption bei der Briefwahl gebe und dass viele Nicht-Bürger auf den Wählerlisten stehen. Auf einer kürzlichen Konferenz der Republikaner versprach er seinen Anhängern, "stark zu betrügen, so wie es andere tun". Als Reaktion auf das Urteil des Obersten Gerichtshofs beschuldigte Trump die Richter, feige zu sein, wenn es darum gehe, das Land zu retten.
Trotz der bestehenden Hindernisse haben Wahlbeamte erklärt, dass sie bereit sind, sichere und vertrauenswürdige Wahlen durchzuführen. Auch die Demokraten entwickeln Notfallpläne, um möglichen unzulässigen Eingriffen in die Wahlen entgegenzuwirken.
Während Trump versucht, Reformen der Briefwahl voranzutreiben, übt die Bundesregierung Druck auf die Bundesstaaten aus, um Informationen über die Wählerregistrierung, einschließlich Adressen und Identifikationsnummern, bereitzustellen. Dies geschieht, während mehrere Ermittlungen zeigen, dass die Präsenz von Nicht-Bürgern auf den Wählerlisten sehr selten ist.
In einem weiteren Versuch, nicht-berechtigte Wähler zu identifizieren, hat das Ministerium für Innere Sicherheit angeordnet, dass Mitarbeiter der US-Bürger- und Einwanderungsdienste eine umfassende manuelle Überprüfung der Wählerlisten der Bundesstaaten durchführen. Diese Ermittlungen, die als "Initiative gegen illegale Wähler" bekannt sind, haben Bedenken hinsichtlich von Verstößen gegen die Staatsgesetze aufgeworfen.
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Quelle: abcnews.com



