Der Vorstand des Kennedy Centers stimmte am Dienstag für die Schließung des historischen Kennedy Kunstzentrums in Washington D.C. Diese Abstimmung fand in einer Sitzung statt, die unmittelbar nach der Entscheidung eines Bundesrichters begann, das Programm zur Benennung des Gebäudes nach Donald Trump erneut zu stoppen.
Trumps Reaktion auf die Entscheidung des Vorstands
Die Trump-Regierung gab sofort bekannt, dass sie das Renovierungsprogramm für dieses Zentrum absagen werde, es sei denn, die Entscheidung über die Hinzufügung seines Namens wird von einem höheren Gericht aufgehoben. Trump schrieb in einer Erklärung: "Diese Schließung wird sofort erfolgen, aber die Renovierung und Modernisierung, die eine große und komplexe Aufgabe ist, kann nicht beginnen, bis das Berufungsgericht in D.C. über den vom Vorstand genehmigten Namen entscheidet."
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Finanzielle und administrative Situation des Kennedy Centers
Die Manager des Kennedy Centers haben dem Vorstand mitgeteilt, dass der physische Zustand des Hauptgebäudes des Zentrums unsicher ist und die finanzielle Lage "innerhalb weniger Wochen" kurz vor der Insolvenz steht. Bereits vor der Abstimmung am Dienstag war der Ticketverkauf stark zurückgegangen, und viele bekannte Künstler haben ihre Auftritte abgesagt und erklärt, dass das Zentrum von politischen Entscheidungen betroffen sei.
Der Vorstand hat in den letzten Monaten kontinuierlich seine Bereitschaft zur Schließung der Hauptstandorte des Zentrums erklärt. Ein kleiner Bereich namens REACH, der kürzlich eröffnet wurde, wird weiterhin geöffnet bleiben, um den öffentlichen Zugang zum lebenden Denkmal von John F. Kennedy zu gewährleisten.
Der Vorstand hat auch in Dokumenten, die dem Bundesgericht vorgelegt wurden, erklärt, dass er plant, Einrichtungen für zwei Unterschriftenprogramme des Zentrums sowie für das National Symphony Orchestra zu schaffen. In einem vorgeschlagenen Beschluss hat dieser Vorstand betont, dass er die "fortlaufende Planung in REACH und an Standorten außerhalb des Zentrums" aufrechterhalten wird.
Das Urteil von Richter Christopher Cooper, das die Installation von Denkmälern für Trump oder jede andere Person im Kennedy Center verbietet, wurde im Rahmen einer laufenden Bundesklage erlassen, die von der Abgeordneten Judy Chu, einer demokratischen Kongressabgeordneten, eingereicht wurde. Chu hatte ursprünglich im vergangenen Dezember Klage erhoben, um die Umbenennung des Zentrums in "Trump Kennedy Center" zu verhindern.
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Quelle: npr.org



