Marina Antonova, Künstlerin und Illustratorin aus Paris, hat mit ihrer Kunst die Auswirkungen der Hitzewelle auf die Obdachlosengemeinschaft in Paris behandelt. Paris erlebte in diesem Sommer seinen heißesten Sommer, und die Temperaturen stiegen in einigen Regionen über 40 Grad Celsius. Diese Situation führte dazu, dass Antonova in einer Sammlung mit dem Titel "Reisebericht von einem heißen Planeten" Bilder von den Herausforderungen des Lebens von Obdachlosen darstellt.
Schmerzhafte Bilder vom Leben der Obdachlosen
Antonova hat in dieser Sammlung Obdachlose in einem Zustand der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit dargestellt. Sie sagt: "Die Hitzewelle hat die Situation viel schlimmer gemacht. Normalerweise ist der Winter die härteste Jahreszeit für Obdachlose, aber jetzt stehen wir vor einer Situation, in der sowohl der Sommer als auch der Winter sehr schrecklich sind." In ihren Werken zeigt sie Obdachlose in einem Zustand von Traurigkeit und Depression, während sie auf den Bürgersteigen liegen.
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Die Auswirkungen des Klimawandels auf das tägliche Leben
Antonova, die vor vier Jahren aus Russland nach Frankreich migriert ist, hat während ihres Lebens in Paris mit harten Lebens- und psychischen Bedingungen zu kämpfen gehabt. Sie ist stark von dem Schmerz und dem Leid der Obdachlosen betroffen und fühlt sich in dieser Hinsicht machtlos. Während man im Winter mit zusätzlichen Decken den Obdachlosen helfen kann, ist im Sommer die Abkühlung bei extremer Hitze eine andere Herausforderung. Sie sagt: "Sie bringen ihnen Wasser und Eis, aber das ist niemals genug."
In Antonovas Werken wird die Farbe Gelb als eine scharfe und grelle Farbe verwendet, die die Aggression und Gefahr durch die intensive Sonneneinstrahlung symbolisiert. Sie fügt hinzu: "In diesem Jahr war die Sonne für alles sehr anders und gefährlich." Außerdem verweist sie in ihren Arbeiten auf die großflächigen Brände, die in verschiedenen Teilen Frankreichs und Europas ausgebrochen sind.
Die Sammlung "Reisebericht von einem heißen Planeten" untersucht die Realität des täglichen Lebens zu einer Zeit, in der die Klimaveränderungen nicht mehr als zukünftige Vorhersagen, sondern als gegenwärtige Bedingungen betrachtet werden. Antonova sagt: "Diese Gemälde sind Beobachtungen einer Zukunft, die uns bereits erreicht hat." Angesichts der Herausforderungen des Lebens in heißen Sommern glaubt sie, dass diese Hitzewelle die Besucher von den berühmten Touristenattraktionen in Paris ablenken könnte.
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Quelle: independent.co.uk



