Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat Donald Trumps Antrag, den ehemaligen Präsidenten, zur Einschränkung der Briefwahl abgelehnt. Diese Entscheidung wurde getroffen, während die Abstimmung bei den Zwischenwahlen im Gange ist, und erlaubt es den Bundesstaaten, weiterhin Briefwahlunterlagen zu verteilen.
Auswirkungen auf die Zwischenwahlen
Dieses Urteil war ein erheblicher Schlag für Trump, da es eine seiner zentralen Prioritäten war, die er für die Integrität der Wahlen als notwendig erachtete. Obwohl es keine Beweise für Betrug bei der Briefwahl gibt, hat der Oberste Gerichtshof gezeigt, dass der Versuch, diese Einschränkungen durchzusetzen, wahrscheinlich nicht rechtlich erfolgreich sein wird. Zwei Richter, Samuel Alito und Clarence Thomas, haben gegen diese Entscheidung gestimmt.
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Durchführungsherausforderungen und Reaktionen
Richter Brett Kavanaugh betonte, dass Änderungen während der Zwischenwahlen nicht umgesetzt werden sollten, wies jedoch darauf hin, dass er möglicherweise mit Trump zusammenarbeiten würde, falls der Fall erneut vor den Obersten Gerichtshof kommt. Wahlbeamte erklärten, dass eine umfassende Überprüfung der Wahlverfahren in den letzten Wochen vor den Zwischenwahlen unmöglich sei. Bundesstaaten wie Alabama, North Carolina und Wisconsin haben in den letzten Wochen begonnen, Wahlunterlagen an Wähler zu versenden.
Der Vorschlag der Trump-Regierung sah vor, dass die Bundesstaaten verpflichtet werden, ein einheitliches Design für Wahlumschläge zu implementieren und Listen wahlberechtigter Wähler über ein Online-Portal zu versenden. Nach diesem Plan hätte der Postdienst die Lieferung von Briefwahlunterlagen aus jedem Bundesstaat ablehnen können, der diese Vorschriften nicht einhält.
Wahlrechtsorganisationen und demokratische Regierungsbeamte haben diese Einschränkungen vor Gericht angefochten und argumentiert, dass der Präsident keine rechtliche Befugnis hat, Gesetze zu erlassen, die "praktisch die Briefwahl vor einer großen Wahl abschaffen". Ein Bericht eines Whistleblowers warnte, dass die Anforderungen des Postsystems die Zustellung von Millionen von Briefwahlunterlagen behindern könnten.
Der Oberste Gerichtshof hat in diesem Fall eine vorzeitige Entscheidung getroffen, hat jedoch ausdrücklich abgelehnt, über die endgültige Rechtmäßigkeit des Plans zu entscheiden. Trump war schon immer gegen die Briefwahl und hat fälschlicherweise diesen Prozess als Grund für seine Niederlage bei den Wahlen 2020 angeführt.
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Quelle: independent.co.uk



