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Neuseeland entschuldigt sich bei den Kindern von Tam Phillips

vor 1 Std.

Die Regierung Neuseelands hat sich bei den drei Kindern von Tam Phillips entschuldigt, die jahrelang zusammen mit ihm in einem dichten Wald versteckt waren. Diese Entschuldigung wurde nach einer öffentlichen Untersuchung ausgesprochen, die die Behörden wegen unzureichender Aufmerksamkeit für die Gefahren und Schäden für Kinder kritisierte.

Neuseeland entschuldigt sich bei den Kindern von Tam Phillips
Bild Neuseeland entschuldigt sich bei den Kindern von Tam Phillips (منبع تصویر: independent.co.uk)

Kritik an den Behörden

Christopher Luxon, der Premierminister Neuseelands, sagte am Mittwoch: "Wichtige Chancen wurden verpasst, und wir bedauern die Auswirkungen auf diese Kinder." Er fügte hinzu, dass der Bericht gezeigt habe, dass es Möglichkeiten zur Verbesserung gegeben habe.

Der Untersuchungsbericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde, zeigte, dass die Schäden, die durch Phillips' Trennung von seinen Kindern während ihrer Abwesenheit entstanden sind, "geringfügig, ignoriert oder minimiert" wurden. Auch die von der Mutter der Kinder und ihren Verwandten geäußerten Bedenken wurden "häufig als Teil eines Familienstreits" minimiert.

Details zum Verschwinden und Zustand der Kinder

Die Untersuchung hat gezeigt, dass dies nicht das erste Mal war, dass Phillips mit seinen Kindern im Dezember 2021 aus Marakopa, einer kleinen Stadt auf der Nordinsel Neuseelands, verschwunden war. Dennoch handelten die zuständigen Behörden nicht schnell genug. Phillips wurde im September 2025 während eines Überfalls und bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

Zwei weitere Kinder wurden in einem illegalen Camp gefunden, in dem auch ein Waffenlager entdeckt wurde. Phillips hatte die Kinder jahrelang gezwungen, in Waldlagern zu leben, und sie hatten keinen Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Seit dem Auffinden der Kinder haben die Behörden keine Details über ihren Wohnort oder ihre Betreuung veröffentlicht.

Amanda Malu, die Geschäftsführerin von Oranga Tamariki, sagte, dass dieser Bericht "schwierig und in einigen Fällen herzzerreißend" gewesen sei. Sie würdigte den Mut der Mutter und der älteren Schwestern der Kinder und fügte hinzu: "Wir haben nicht so zugehört, wie wir sollten, und diese Familie hat Besseres verdient."

Fragen zu den Dimensionen und der Intensität der Suchbemühungen zum Zeitpunkt des Verschwindens der Familie haben hitzige Diskussionen in Neuseeland ausgelöst und Untersuchungen angestoßen. Louise Upston, die Ministerin für soziale Entwicklung, sagte, dass wichtige Chancen in diesem Bereich verpasst worden seien.

Sie wies auch darauf hin, dass die Behörden im Jahr 2023 nicht schnell genug handelten, nachdem die Familie gesichtet wurde.

Quelle: independent.co.uk

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