Emmanuel Macron, der Präsident Frankreichs, erklärte am Freitag, dass er seine Regierung aufgefordert hat, ein Programm zum Schutz kritischer Infrastrukturen, einschließlich sensibler Standorte der Verteidigungsindustrie, vor Drohnen- und Cyberangriffen zu erstellen. Diese Forderung wurde im Zuge der zunehmenden hybriden Bedrohungen durch Russland laut.
Zunahme hybrider Bedrohungen
Macron sagte dazu: "In den letzten Wochen hat sich die Bedrohung, insbesondere die hybride Bedrohung durch Russland, für die Europäer und Frankreich verschärft." Er äußerte diese Bemerkungen nach einem Treffen mit den Führern der politischen Parteien im Élysée-Palast.
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Der Präsident Frankreichs wies speziell auf die Bedrohung durch Drohnen- und Cyberangriffe gegen kritische Infrastrukturen hin. Die Europäische Union beschreibt die hybriden Aktivitäten Russlands als Sabotage, Cyberangriffe, Fehlinformationen und Eingriffe in demokratische Prozesse.
Reaktion auf Angriffe
Macron warnte, dass diese Angriffe nicht unbeantwortet bleiben würden, und beschuldigte Moskau, zu versuchen, die Europäer dazu zu bewegen, ihre Unterstützung für die Ukraine zu schwächen. Er sagte: "Wir lassen uns nicht beeinflussen" und argumentierte, dass die Sicherheit Europas in der Gegenwart und Zukunft in der Ukraine gefährdet sei.
Darüber hinaus kündigte Macron an, dass in den kommenden Wochen ein Treffen der G7-Industrieländer zur Koordinierung der Reaktion auf die Energiekrise stattfinden werde. Er verband die steigenden Energiepreise mit den Konflikten im Nahen Osten und in der Ukraine sowie mit Störungen im Transport durch die Straße von Hormus.
Macron wies auch auf den Druck hin, den die steigenden Energiekosten auf die Familien ausüben, und sagte: "Die Situation ist für viele Familien sehr schwierig und besorgniserregend." Diese Äußerungen fallen in eine Zeit, in der die steigenden Preise in Europa zu einem heißen Thema geworden sind.
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Quelle: abcnews.com



