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Donald Trump ist in den Fernsehanzeigen der Republikaner weniger präsent

vor 2 Std.

Donald Trump ist vor den Zwischenwahlen im November bemerkenswert aus den Fernsehanzeigen der Republikaner entfernt worden. Laut neuen Analysen war Trump nur in 12 Anzeigen von über 500 Fernsehanzeigen, die sich auf republikanische Kandidaten zwischen dem 1. September und dem 15. September beziehen, präsent.

Donald Trump ist in den Fernsehanzeigen der Republikaner weniger präsent
Bild Donald Trump ist in den Fernsehanzeigen der Republikaner weniger präsent (منبع تصویر: independent.co.uk)

Werbungskosten und Fokus auf demokratische Gegner

Diese Anzeigen haben insgesamt Kosten von über einer Million Dollar verursacht, während die gesamte Investition in diese Werbung 160 Millionen Dollar beträgt. Analysen zeigen, dass die republikanischen Kampagnen sich mehr darauf konzentriert haben, die demokratischen Gegner zu diskreditieren, als direkt mit Trump in Verbindung zu treten oder seine Bilanz zu fördern.

Trumps Rolle in den Werbungen der Demokraten

Laut derselben Analyse wird Trump in den Werbungen der Demokraten viel häufiger erwähnt. Er wurde in 95 Anzeigen der Demokraten, die in den ersten zwei Septemberwochen ausgestrahlt wurden, erwähnt, und es wurden über 23 Millionen Dollar für diese Werbung ausgegeben. Viele dieser Anzeigen haben versucht, konservative Kandidaten mit Trump und seiner Agenda in Verbindung zu bringen.

Die Neigung der Republikaner, sich von Trump zu distanzieren, hat sich insbesondere in Anbetracht der jüngsten Umfragen gezeigt. Laut einer Umfrage glauben 46 Prozent der Menschen, dass Trumps Bilanz seit seiner Rückkehr an die Macht im Januar 2025 den Sieg der Republikaner erschwert hat. Diese Meinung wird nicht nur von Demokraten und Unabhängigen, sondern auch von 30 Prozent der rechtsgerichteten Wähler unterstützt.

In der Zwischenzeit haben einige republikanische Kandidaten privat das Trump-Team gebeten, in ihren Regionen nicht präsent zu sein. Ein hochrangiger republikanischer Beamter sagte dazu: "Wir haben ihnen gesagt, dass er nicht kommen kann. Um es klar zu sagen, er wird hier nicht hilfreich sein." Umfragen und Beratungen haben vielen Kandidaten deutlich gemacht, dass häufige Erwähnungen von Trump ihnen schaden könnten.

Schließlich sagte ein republikanischer Werbestrateg: "Der Präsident ist derzeit nicht unsere beste Botschaft oder Botschafter." Diese Äußerungen spiegeln die Unwilligkeit der Kandidaten wider, sich vor den Wahlen mit Trump zu verbinden.

Quelle: independent.co.uk

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