Die Federal Reserve (Federal Reserve) hat ihren Leitzins zum ersten Mal in den letzten drei Jahren um ein viertel Prozent angehoben und ihn in den Bereich von 3,75 % bis 4,00 % gebracht. Diese Entscheidung wurde unter der Bedingung getroffen, dass der frühere Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, eine Senkung der Zinsen gefordert hatte.
Wirtschaftlicher Druck und Zinserhöhung
Die Zinserhöhung erfolgte aufgrund einer Kombination aus wirtschaftlichem Druck durch globale Importzölle, dem Energieschock nach dem Beginn des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und Israel mit dem Iran sowie den Investitionskosten im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Diese Erhöhung zeigt, dass die Federal Reserve ernsthaftere Maßnahmen zur Kontrolle der Inflation und der Preisdrucksituation benötigt.
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Neue wirtschaftliche Prognosen zeigen, dass 16 von 18 Entscheidungsträgern erwarten, dass bis Ende des Jahres mindestens eine weitere Erhöhung um ein viertel Prozent stattfinden wird, während nur zwei von ihnen der Meinung sind, dass die Zinsen auf diesem Niveau bleiben werden. Außerdem ist dies die erste Änderung der Politik unter der neuen Führung der Federal Reserve, die seit Mai dieses Jahres im Amt ist.
Wirtschaftliche Prognosen und deren Auswirkungen
Die neue Erklärung der Federal Reserve und die wirtschaftlichen Prognosen zeigen, dass diese Zentralbank die Tür zu einer strafferen Geldpolitik für das nächste Jahr öffnet. Laut diesen Prognosen wird der Leitzins bis Ende des Jahres auf 4,00 % bis 4,25 % steigen und bis 2027 auf diesem Niveau bleiben.
Die Federal Reserve erklärte in ihrer Mitteilung, dass die heutige Maßnahme dazu beitragen wird, schneller zum Ziel von 2 % Inflation zurückzukehren. Dabei gab die Erklärung keine Hinweise auf zukünftige politische Entscheidungen und deutet klar auf die Bereitschaft des Vorsitzenden der Federal Reserve hin, sich nicht von politischen Drucksituationen beeinflussen zu lassen.
Die Zinserhöhung wurde angekündigt, während weniger als zwei Monate bis zu den Zwischenwahlen verbleiben. Diese Wahlen werden direkte Auswirkungen auf die Kontrolle der Republikaner über den Kongress haben. Die Republikaner sehen sich Herausforderungen von Wählern gegenüber, die mit den steigenden Benzinpreisen und den hohen Hypothekenzinsen unzufrieden sind. Der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Hypotheken ist auf fast 7 % gestiegen.
Neue wirtschaftliche Prognosen zeigen, dass die Inflationsschätzungen, basierend auf dem Preisindex für persönliche Konsumausgaben, auf 3,7 % angepasst wurden. Es wird jedoch erwartet, dass die Inflation bis 2029 nicht zum Ziel von 2 % zurückkehrt. Das Wirtschaftswachstum wurde ebenfalls leicht von 2,2 % auf 2,3 % angehoben, und die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich bis Ende des Jahres 4,1 % erreichen.
Die Erklärung der Federal Reserve bezieht sich auch auf den Wegfall des Hinweises auf "Angebotschocks", insbesondere im Energiesektor, was die Bedenken der Entscheidungsträger hinsichtlich der Breite des Preisdrucks widerspiegelt. Der Vorsitzende der Federal Reserve wird in einer Pressekonferenz, die um 14:30 Uhr Eastern Time stattfinden wird, weitere Details zu dieser Entscheidung bekanntgeben.
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Quelle: independent.co.uk



