Die Balkanländer, darunter Albanien, Nordmazedonien, Serbien und Slowenien, sind in diesem Sommer zu attraktiveren Zielen für Reisende geworden, während die Reisen in osteuropäische Länder wie die Türkei, Rumänien und Ungarn zurückgegangen sind.
Die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf Reisen
Nach den neuesten Statistiken von Eurocontrol hatte Europa im Sommer 2026 einen Rekord von 35.959 täglichen Flügen, aber die Verteilung dieser Flüge wurde durch die Krise im Nahen Osten beeinflusst. Diese Zahlen zeigen, dass regionale Spannungen zu einem Rückgang der Reisen nach Bulgarien, Ungarn, Rumänien und der Türkei geführt haben, während die Reisen in die Balkanländer und in südwestliche europäische Ziele zugenommen haben.
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Globale Veränderungen in den Reisegewohnheiten
Neben Europa haben sich die Reisegewohnheiten weltweit verändert. Die Reisen in den Nahen Osten sind stark zurückgegangen, und Jordanien sowie der Libanon, die zuvor Anzeichen einer Erholung in ihrer Tourismusbranche zeigten, sehen sich einem Rückgang der Besucherzahlen gegenüber. Obwohl das britische Außenministerium seine Reisehinweise für Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und Jordanien aufgehoben hat, bleibt die Zahl der Reisenden weiterhin unter dem Niveau vor dem Krieg.
In dieser Woche gab British Airways bekannt, dass die Strecke von London nach Abu Dhabi in der Wintersaison 2026/27 nicht bedient wird und der Beginn der Flüge nach Dubai ebenfalls verschoben wird.
Ein Blick über Europa hinaus zeigt, dass die Reisebedingungen nach Asien ebenfalls betroffen sind. Viele asiatische Ziele, die von Golfairlines abhängig sind, haben einen starken Rückgang der Passagierzahlen erlebt. Beispielsweise gab das Reiseunternehmen Selective Asia bekannt, dass die Buchungen im April und Mai um 50 bis 60 Prozent zurückgegangen sind.
Im Gegensatz dazu sahen Ziele im Indischen Ozean wie die Malediven und Sri Lanka zu Beginn des Krieges einen Rückgang der Passagierzahlen, haben jedoch mit der Aufhebung der Reisehinweise allmählich eine Rückkehr der Reisenden erlebt.
Schließlich werden Brasilien und Peru als neue Ziele für britische Touristen anerkannt. Brasilien hat zwischen Januar und Juli 2026 121.990 britische Touristen angezogen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 11,61 Prozent entspricht. Peru verzeichnete im gleichen Zeitraum 43.918 Touristen aus Großbritannien und erlebte ein Wachstum von 12 Prozent.
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Quelle: independent.co.uk



