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Die Suche nach den vermissten Passagieren des gesunkenen Schiffs in Vanuatu ist beendet

vor 3 Std.

Die Suche nach den vermissten Passagieren nach dem Untergang eines Passagierschiffs vor der Küste von Vanuatu ist beendet. Lokale Behörden haben bestätigt, dass 39 Personen bei diesem Vorfall vermisst wurden.

Die Suche nach den vermissten Passagieren des gesunkenen Schiffs in Vanuatu ist beendet
Bild Die Suche nach den vermissten Passagieren des gesunkenen Schiffs in Vanuatu ist beendet (منبع تصویر: abcnews.com)

Details des Schiffsuntergangs

Das Passagierschiff MV Matui war am 11. September auf einer Reise zwischen den Inseln Santo und Ambae, als es aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen sank. Nach den vorliegenden Informationen waren zum Zeitpunkt des Untergangs 53 Personen an Bord des Schiffs. Lloyd M. Fikiase, stellvertretender Kommissar für maritime Angelegenheiten in Vanuatu, bestätigte, dass die Suche nach den vermissten Personen am vergangenen Samstag beendet wurde, da keine neuen Personen aus dem Wasser geborgen werden konnten.

In der Zwischenzeit wurden 14 Personen gerettet und zwei Leichname aus dem Wasser geborgen. Einige der zuvor als vermisst gemeldeten Personen waren tatsächlich nicht auf dem Schiff, was die Unklarheit über die Anzahl der Vermissten verstärkte. Laut Fikiase war die genaue Anzahl der Passagiere in den ersten Tagen nach dem Untergang des Schiffs ebenfalls unklar.

Rechtliche Schritte und Untersuchungen zum Schiffsuntergang

Die Behörden haben in dieser Woche rechtliche Schritte gegen die Eigentümer von Tui Shipping, das Management des Unternehmens und den Kapitän des Schiffs wegen Verstoßes gegen maritime Vorschriften eingeleitet. Berichten zufolge hatte das Schiff keine Genehmigung für den Personentransport, und Inspektoren hatten am Tag vor dem Untergang das Unternehmen wegen Überladung von Personen und Fracht gewarnt.

Premierminister Jotham Napat erklärte am Sonntag, dass dieser Vorfall aufgrund von schweren Stürmen und der Missachtung von maritimen Warnungen eingetreten sei und möglicherweise auch auf Nachlässigkeit zurückzuführen sei. An dem Tag, an dem das Schiff zur See ging, hatte der Wetterdienst des Landes Warnungen vor starken Winden und stürmischer See ausgegeben.

Napat traf sich am Freitag mit den Überlebenden und den trauernden Familien auf den Inseln Santo und Ambae und bat sie, Ruhe zu bewahren. Er versprach auch, dass eine unabhängige Untersuchung zu diesem Vorfall durchgeführt werden würde. Zuvor hatte er angekündigt, dass er aufgrund dieser Tragödie seine geplante Reise zur Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York abgesagt habe.

Napat kündigte außerdem an, dass am 27. September eine nationale Gedenkfeier stattfinden wird.

Quelle: abcnews.com

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