Die polnische Regierung hat erklärt, dass Russland wahrscheinlich kombinierte Angriffe mit Drohnen oder Raketen auf NATO-Länder, einschließlich Polen, plant. Diese Warnung wurde von Donald Tusk, dem Premierminister Polens, nach der Zunahme der Angriffe auf die Ukraine und der Annäherung dieser Angriffe an die Grenzen Polens ausgesprochen.
Angriffe auf die Ukraine und die Reaktion Polens
Tusk sagte in einer Sitzung mit Vertretern des polnischen Parlaments, dass Russland plant, NATO-Territorien anzugreifen, und diesen Angriff möglicherweise als einen Zufall darstellen könnte. Er fügte hinzu, dass diese Maßnahmen darauf abzielen könnten, die Motivation der NATO-Länder zu schwächen, ein angegriffenes Mitgliedsland zu verteidigen.
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Am selben Tag griffen russische Truppen zahlreiche Städte in der Ukraine an, darunter einen Angriff auf einen Industriepark im Westen von Kiew, der zum Tod eines Menschen führte. Auch der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, bestätigte, dass ein ukrainischer Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie in der Stadt Jaroslawl in Russland Schäden verursacht hat.
Wirtschaftliche und militärische Lage Russlands
Wladimir Putin, der Präsident Russlands, reagierte heftig auf diese Angriffe und erklärte, dass diese Angriffe auf Ölraffinerien und Lagerhäuser in Russland erhebliche Schäden verursacht hätten, verteidigte jedoch die Fähigkeit der russischen Wirtschaft, diesen Druck zu ertragen. Er sagte auch, dass die Ukraine mit dem Öffnen einer „Pandora-Box“ zu umfassenderen Reaktionen eingeladen habe.
Russland hat kürzlich seine Angriffe auf Kiew und andere Städte mit neuen Raketen und Drohnen verstärkt, während die Ukraine mit einem Mangel an Verteidigungssystemen konfrontiert ist. Darüber hinaus haben schwere Angriffe auf die Schwarzmeerhäfen die Exporte von Getreide und landwirtschaftlichen Produkten aus der Ukraine gestört und die Hauptquelle für die Einnahmen dieses Landes beeinträchtigt.
Gleichzeitig sind die Bedenken über die Möglichkeit einer erhöhten Mobilisierung von Kräften in Russland gestiegen. Die Teilmobilisierung von 300.000 Reservisten im Jahr 2022 führte zur Flucht von Hunderttausenden von Russen aus dem Land und beeinflusste die innere Stabilität. Seitdem hat sich der Kreml auf Freiwillige für den Krieg verlassen, aber Militärspezialisten warnen, dass der Zustrom von Freiwilligen abgenommen hat und die Verluste weiterhin hoch sind.
Wolodymyr Selenskyj hat mehrfach behauptet, dass der Kreml nach den Wahlen eine Mobilisierung von Kräften anstrebt, während Putin diese Behauptung als „Aberglauben“ bezeichnet hat. Außerdem gibt es Anzeichen für Unzufriedenheit unter den russischen Eliten, insbesondere unter einigen hochrangigen Mitgliedern der Regierung.
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Quelle: independent.co.uk



