Nusrat Osman, 47 Jahre alt, eine Mutter von zwei Kindern, die letzte Woche in Malawi entführt wurde, wurde in einer Polizeirazzia in der Stadt Blantyre gerettet. Laut der malawischen Polizei fand die Aktion am Donnerstag statt, bei der vier Verdächtige getötet wurden.
Details der Rettungsaktion
Richard Luhanga, der Polizeichef von Malawi, gab bekannt, dass Osman wohlauf ist und nach dieser Aktion mit ihrer Familie wiedervereint wurde. Bei dieser Aktion hatten Polizeibeamte eine Schießerei mit vier Verdächtigen, die mit Schusswaffen bewaffnet waren. Die Polizei berichtete auch, dass diese Verdächtigen mit einem Kalaschnikow-Gewehr und einer Glock-Pistole bewaffnet waren.
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Die Polizei erklärte in einer Mitteilung: "Die Kriminellen wurden angeschossen und ins Krankenhaus gebracht, wo sie aufgrund der erlittenen Verletzungen starben." Bei dieser Aktion wurde auch Noel Kaira, der stellvertretende Polizeichef, durch Schüsse verletzt und befindet sich in einem stabilen Zustand im Krankenhaus.
Hintergrund und Reaktionen
Shubi Jiwa, der Bruder von Osman, hatte zuvor einem lokalen Medium mitgeteilt, dass sie in dieser Rettungsaktion gerettet wurde. Osman, die für ein lokales Wirtschaftsprüfungsunternehmen arbeitet, wurde am Freitag, den 11. September, gegen 12:30 Uhr Ortszeit in einem Viertel in Blantyre entführt. Sie und ihre Familie waren von Leicester nach Malawi gezogen, nachdem ihr Ehemann ein Geschäft in Malawi gegründet hatte.
Die malawische Polizei hatte erklärt, dass sie nach vier Männern sucht, die sie mit einem grauen Fahrzeug entführt haben. Bislang ist das Motiv für diese Entführung unklar, und die Verdächtigen hatten keinen Kontakt zur Familie Osman oder zu den Behörden. Die Behörden hatten auch eine Belohnung von etwa 12.600 Pfund für Informationen angeboten, die zur Rettung von Osman und zur Festnahme und Verurteilung der Entführer führen würden.
Atuple Molucci, ein lokaler Politiker, bezeichnete den Vorfall als "sehr besorgniserregend" und fügte hinzu, dass dieser Fall einer der zunehmenden Vorfälle solcher Art im Land sei. Er schrieb in einem Facebook-Post: "Entführungen und Festnahmen nehmen zu, während solche Vorfälle in der Vergangenheit in Malawi selten gehört wurden." In der Zwischenzeit hatte das britische Außenministerium erklärt, dass es über Berichte zu der Entführung eines britischen Staatsbürgers in Malawi informiert ist und mit den lokalen Behörden in Kontakt steht.
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Quelle: independent.co.uk



