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Trump schafft Ausnahme für das Töten von bedrohten Tieren

vor 1 Std.

Die neue Auslegung des Gesetzes über bedrohte Arten in den Vereinigten Staaten erlaubt es Unternehmen, während Aktivitäten wie Abholzung und Damm-Bau versehentlich geschützte Tiere zu töten. Diese Änderung ist eine wichtige und unterschiedliche Politik in der Präsidentschaft von Donald Trump.

Trump schafft Ausnahme für das Töten von bedrohten Tieren
Bild Trump schafft Ausnahme für das Töten von bedrohten Tieren (منبع تصویر: independent.co.uk)

Neue Auslegung des Gesetzes

Eine neue Richtlinie, die an die Mitarbeiter des U.S. Fish and Wildlife Service gesendet wurde, legt fest, dass das Töten einer bedrohten Art nur dann als illegal gilt, wenn es absichtlich erfolgt. Diese Politik weicht stark von den bisherigen Verfahren ab, bei denen die Beteiligten für unbeabsichtigte Schäden an geschützten Arten wie Grizzlybären und Forellen verantwortlich gemacht wurden.

Bedenken von Experten

Experten warnen vor diesem Gesetz, das es Holzernteunternehmen erlaubt, die Wälder im Nordwesten des Pazifiks zu roden, während sie wissen, dass bedrohte Vögel ihr Leben verlieren werden. Dan Ashe, der während der Amtszeit von Barack Obama die Leitung des U.S. Fish and Wildlife Service innehatte, bezeichnete diese Änderung als gegen die Geschichte des Gesetzes über bedrohte Arten und als eine große Ausnahme. Ashe fügte hinzu, dass diese Politik die Verantwortung der Menschen für ihr Handeln verringert.

Auswirkungen der gesetzlichen Änderungen

Die Trump-Regierung versucht, die Gesetze auf ihr ursprüngliches Ziel zurückzuführen, und es scheint, dass diese Änderungen unter Druck von republikanischen Abgeordneten und Industrie-Lobbyisten vorgenommen wurden. Diese Änderungen sind auf zahlreiche Klagen von Bundesstaaten und Naturschutzgruppen gestoßen und wurden herausgefordert. Die neue Auslegung dessen, was als illegale Schädigung gilt, wird in einer Richtlinie beschrieben, die am 14. September von Brian Nesvik, dem Direktor des U.S. Fish and Wildlife Service, veröffentlicht wurde.

Nesvik stellte in dieser Richtlinie fest, dass das Abholzen von Bäumen an sich den Fledermäusen, die darin leben, nicht schadet, es sei denn, das Ziel des Abholzens ist es, sie zu töten oder zu fangen. Diese Änderungen haben die Bedenken von Umweltaktivisten geschürt, die glauben, dass diese Politiken zu einem schnelleren Aussterben von bedrohten Arten führen könnten.

Quelle: independent.co.uk

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