Joyce Beatty, demokratische Abgeordnete aus Ohio, wurde für ihre Herausforderung gegen die von Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Änderungen am John F. Kennedy Center in Washington D.C. gelobt. Kerry Kennedy, Tochter von Robert Kennedy, bezeichnete Beatty in den sozialen Medien als "nationale Heldin" und lobte ihren Stand für das Kennedy-Zentrum und die Geschichte des Landes.
Beattys rechtliche Herausforderung gegen Trump
Beatty hat kürzlich eine Klage gegen Trumps Versuch eingereicht, das Kennedy-Zentrum nach sich selbst umzubenennen. Ein Bundesgericht hat diese Woche eine Entscheidung getroffen, die den Präsidenten daran hindert, seinen Namen an diesem Zentrum, das ein Denkmal für John F. Kennedy ist, anzubringen. Richter Christopher Cooper betonte in seinem Urteil, dass "die Beklagten ohne Zustimmung des Kongresses keine Denkmäler für Präsident Trump oder irgendjemand anderen im Kennedy-Zentrum anbringen können."
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Trumps Reaktion und deren Folgen
Nach der Urteilsverkündung erklärte Beatty, dass Trump in einer Sitzung mit dem Vorstand des Kennedy Centers, dessen Vorsitz sie innehat, sehr wütend geworden sei. Die Abgeordnete aus Ohio beschrieb diese Sitzung als die "unprofessionellste" Situation, die sie je gesehen habe, und wies darauf hin, dass Trump sie als "Hindernis" und "dumm" bezeichnet habe. Der unter Trumps Kontrolle stehende Vorstand stimmte dann für die Schließung des Kennedy Centers.
Trumps Verwaltung hat behauptet, dass ohne die Hinzufügung seines Namens zu diesem Zentrum die Fundraising-Bemühungen möglicherweise auf Probleme stoßen könnten. Trump hat erklärt, dass er sein mehrere Millionen Dollar teures Renovierungsprojekt nicht beginnen werde, es sei denn, die Gerichte erlauben es, seinen Namen am Gebäude anzubringen.
Ein Sprecher des Weißen Hauses hatte zuvor gesagt: "Jahrzehntelang haben die Demokraten zugelassen, dass das Kennedy-Zentrum verfällt, während die Wasserschäden sich ausbreiten und die Infrastruktur veraltet ist." Im Gegensatz dazu haben die Demokraten, einschließlich Beatty, Trumps Versuch, den Namen zu ändern, als "eigenverliebtes Projekt" bezeichnet.
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Quelle: independent.co.uk



