Der linke Block in Schweden unter der Führung von Magdalena Andersson (Magdalena Andersson) von der Sozialdemokratischen Partei hat bei den Parlamentswahlen knapp die rechte Koalition unter der Führung von Ulf Kristersson (Ulf Kristersson) überholt. Die ersten Ergebnisse prognostizieren, dass der linke Block 176 Sitze von 349 Sitzen im Parlament gewinnen wird.
Enger Wettkampf bei den Wahlergebnissen
Dennoch sind etwa sechs Prozent der Stimmen noch nicht ausgezählt. Die rechte Koalition, die die Christdemokraten, die Liberalen und die Schwedendemokraten umfasst, wird auf 173 Sitze geschätzt und liegt nur etwa 20.000 Stimmen hinter dem linken Block. Die endgültigen Ergebnisse sollen am Mittwoch bekannt gegeben werden.
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Wahlkarten und Analysen
Die Wahlkarten zeigen den Erfolg der Sozialdemokratischen Partei und der Moderaten in bevölkerungsreichen und städtischen Gebieten, während die Schwedendemokraten, die neo-nazistische Wurzeln haben, normalerweise in ländlichen Gebieten erfolgreicher sind. Die von den öffentlichen Medien in Schweden erstellten Karten zeigen die Sozialdemokraten in Rot, die Schwedendemokraten in Gelb und die Moderaten in Hellblau.
Ausgangsbefragungen der öffentlichen Medien zeigen, dass die linken Parteien mehrere Prozentpunkte vorne lagen, was zu Freude bei der Wahlversammlung der Sozialdemokratischen Partei in Stockholm führte. Doch mit dem Näherkommen der Ergebnisse wurde die Stimmung erwartungsvoll ruhig.
Der vorhergesagte Sieg für den linken Block ist hauptsächlich auf den Rückgang der Stimmen für die Schwedendemokraten zurückzuführen, die zu strengen Änderungen der Einwanderungsgesetze in Schweden beigetragen hatten. Die endgültigen Ergebnisse werden bis Mittwoch nicht erwartet, wenn die lokalen Wahlbehörden die Briefwahl und die Stimmen aus dem Ausland auszählen.
Schweden wählt sein Parlament durch ein Verhältniswahlrecht, bei dem Parteien mindestens 4 Prozent der Stimmen erhalten müssen, um Sitze zu gewinnen. Über 8 Millionen der etwa 10,6 Millionen Einwohner des Landes haben das Wahlrecht.
Die politische Landschaft des Landes ist in zwei vierparteiliche Blöcke unterteilt, wobei das Ergebnis der Wahlen stark von der Fähigkeit jedes Blocks abhängt, eine Mehrheit zu bilden. Sowohl die Sozialdemokraten (28,1 Prozent) als auch die Schwedendemokraten (17,6 Prozent) haben einen leichten Rückgang erlebt.
Kristersson erklärte am Montag, dass das Ergebnis noch real ungewiss sei und verwies auf eine ideologische Mehrheit im Parlament. Andersson forderte ebenfalls ihre Unterstützer auf, auf die endgültige Auszählung zu warten.
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Quelle: independent.co.uk


