Der Oberste Gerichtshof der USA erließ ein Urteil gegen Donald Trump, den ehemaligen Präsidenten, und wies seine Bemühungen zurück, neue Einschränkungen für die Briefwahl bei den Zwischenwahlen einzuführen.
Urteil des Obersten Gerichtshofs
Das am Montag veröffentlichte Urteil bedeutet, dass die US-Post (USPS) weiterhin normal Wahlzettel versenden wird. Die Briefwahl hat in Bundesstaaten wie Alabama, North Carolina und Wisconsin begonnen, und westliche Bundesstaaten wie Hawaii, Oregon und Washington werden bald diesem Prozess beitreten.
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Vorgeschlagene Einschränkungen von Trump
Ein noch blockiertes Programm, das auf eine Exekutivverordnung von Trump folgte, hätte die Bundesstaaten verpflichtet, die Namen und Adressen der Wähler an die USPS weiterzugeben, und die Wahlzettel hätten spezielle Barcodes auf den Umschlägen haben müssen, um von dieser Postbehörde versendet zu werden.
Anfang dieses Monats erließ ein Bundesrichter in Boston eine einstweilige Verfügung gegen die USPS und verbot dieser Behörde, diese neuen Anforderungen an die Bundesstaaten durchzusetzen. Der Richter erklärte, dass diese Anforderungen wahrscheinlich illegal seien, da die Post keine Befugnis zur Kontrolle der Briefwahl habe.
Trumps Position und Wahlstatistiken
Die Mehrheit des Obersten Gerichtshofs entschied sich, diese einstweilige Verfügung aufrechtzuerhalten. Trump hat behauptet, dass dieser Antrag zur Änderung der USPS-Regeln darauf abzielte, illegale Stimmen von Nicht-US-Bürgern zu verhindern, ein Problem, das viele Studien und Untersuchungen als sehr selten erwiesen haben. In diesem Fall haben die Anwälte der Regierung keine Beweise für Betrug bei der Briefwahl vor Gericht vorgelegt.
Trump war immer ein Kritiker der Abstimmungsmethode von etwa einem Drittel der Wähler bei den letzten beiden Bundeswahlen. Laut einer nationalen Umfrage des Wahlforschungs- und Datenlabors des MIT gaben im Jahr 2024 eine höhere Prozentzahl der Wähler, die berichteten, per Post abgestimmt zu haben, unter den Demokraten (37%) als unter den Republikanern (24%) an.
In einem Social-Media-Beitrag im letzten Jahr erklärte Trump, dass er "eine Bewegung zur Abschaffung der Briefwahl anführen werde" und behauptete, dass "Wahlen niemals mit der Briefwahl ehrlich sein können." Interessanterweise hat Trump selbst in diesem Jahr in Florida per Post abgestimmt.
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Quelle: npr.org



