Amerikanische Unternehmen reduzieren aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von GLP-1-Gewichtsreduktionsmedikamenten den Versicherungsschutz für diese Medikamente. Rund 30 Millionen Amerikaner verwenden Medikamente wie Ozempic und Manjaro, und selbst mit Krankenversicherungen belaufen sich die monatlichen Kosten für diese Medikamente auf Hunderte von Dollar.
Reduzierung des Versicherungsschutzes
Nach durchgeführten Umfragen haben zwei Drittel der Unternehmen in den Vereinigten Staaten derzeit eine Deckung für Gewichtsreduktionsmedikamente, aber 10 Prozent von ihnen planen, diesen Schutz im nächsten Jahr zu streichen. Diese Ergebnisse stammen aus einer Umfrage, die von einer Handelsgruppe für Arbeitgeber durchgeführt wurde. Außerdem wurden GLP-1-Medikamente als der größte Faktor für die steigenden Kosten der von Arbeitgebern unterstützten Gesundheitsversorgung im nächsten Jahr identifiziert.
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Einige Unternehmen, darunter PepsiCo, haben bereits beschlossen, die Deckung für Gewichtsreduktionsmedikamente zu streichen. Das Unternehmen hat erklärt, dass es weiterhin Gewichtsreduktionsmedikamente für diabetische Mitarbeiter abdeckt, jedoch die Deckung eingeschränkt hat. In einem Schreiben, das das Unternehmen an seine Mitarbeiter gesendet hat, heißt es: "Die Kosten für verschreibungspflichtige Gewichtsreduktionsmedikamente sind zu einem der am schnellsten wachsenden Kostenfaktoren in den Programmen von PepsiCo geworden."
Auswirkungen auf die Belegschaft
Gesundheitsgruppen wie Cigna und die Kaffeehauskette Starbucks haben ebenfalls berichtet, dass sie die Deckung für GLP-1-Medikamente zur Gewichtsreduktion eingestellt haben. Ein Sprecher von Cigna erklärte: "Mit zunehmendem Zugang und neuen Optionen haben wir beschlossen, die GLP-1-Deckung für Gewichtsreduktion zu beenden. Wir bleiben jedoch verpflichtet, die Gesundheit unserer Mitarbeiter durch eine Reihe von Programmen und Ressourcen zur Gewichtsverwaltung zu unterstützen."
Trotz der Reduzierung des Medikamentenschutzes durch einige Unternehmen glauben andere, dass die Investition in diese Medikamente sinnvoll ist. Zum Beispiel sagte Brian Moynihan, CEO von Bank of America, letzten Monat gegenüber CNBC: "Die Investition in diese Medikamente ist eine sinnvolle Investition in die Belegschaft." Laut ihm machen GLP-1-Medikamente etwa 13 Prozent der Gesundheitskosten des Unternehmens aus.
Moynihan fügte hinzu: "Wir geben etwa 250 Millionen Dollar oder mehr für GLP-Medikamente aus, was von null vor vier oder fünf Jahren gestiegen ist. Wir sehen einen erheblichen Einfluss auf unsere Mitarbeiter." Jüngste Forschungen zeigen, dass GLP-1-Medikamente möglicherweise zu einer Verringerung der Krankheitstage der Mitarbeiter führen können. Außerdem haben vorläufige Forschungen gezeigt, dass diese Medikamente möglicherweise zur Erhöhung der Lebensdauer von Menschen beitragen, obwohl weitere Forschungen in diesem Bereich erforderlich sind.
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Quelle: independent.co.uk



