Hauskäufer in den Vereinigten Staaten sehen sich zunehmend mit zusätzlichen Kosten konfrontiert, die als „nutzlose Kosten“ bekannt sind. Diese Kosten, die normalerweise beim Abschluss des Vertrags bezahlt werden, können eine erhebliche finanzielle Belastung für die Käufer darstellen.
Definition und Arten von nutzlosen Kosten
Nutzlose Kosten können verschiedene Arten von Ausgaben umfassen, wie z.B. Kosten für die Archivierung von Dokumenten und Verwaltungskosten. Diese Kosten werden normalerweise in Verträgen zwischen Käufern und Immobilienvertretern unter verschiedenen Namen aufgeführt und werden häufig ohne ausreichende Erklärung dem Käufer auferlegt. Zum Beispiel wurde in einem Fall einem Käufer eine Gebühr von 425 Dollar zum Vertrag hinzugefügt, die als nutzlose Kosten anerkannt wurde.
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Laut neuen Forschungen zahlen Käufer und Verkäufer gemeinsam fast 2 Milliarden Dollar pro Jahr für diese Kosten. Diese Schätzung wurde von einem Forschungszentrum als konservative Schätzung präsentiert.
Die Rolle der Immobilienvertreter und ihre Reaktionen
Immobilienvertreter spielen ebenfalls eine Rolle in diesem Prozess, und einige von ihnen betrachten diese Kosten als eine unethische Methode, um zusätzlichen Gewinn zu erzielen. Eine Immobilienvertreterin aus Florida namens April Green erklärte, dass diese Kosten das Gefühl von Gier in der Immobilienbranche anheizen. Dennoch haben sich viele Immobilienvertreter an diese Kosten als neue wirtschaftliche Realität gewöhnt und geben sie an ihre Kunden weiter.
Trotz der Kritik nehmen diese Kosten zu und scheinen in den meisten Hauskauftransaktionen in den Vereinigten Staaten vorhanden zu sein. Einige Immobilienvertreter geben diese Kosten aufgrund des Wettbewerbs um Kunden an ihre Kunden weiter, während andere es vorziehen, die Kosten selbst zu tragen.
Berichte zeigen, dass diese Kosten möglicherweise informell und ohne vorherige Ankündigung zu den Verträgen hinzugefügt werden, sodass einige Käufer erst Tage oder Stunden vor dem Vertragsabschluss von ihrer Existenz erfahren. In diesem Jahr haben Hauskäufer in Florida wegen der Hinzufügung dieser Kosten gegen ein Immobilienberatungsunternehmen geklagt, und die Klage wurde schließlich freiwillig eingestellt.
Laut Wendy Gilch, Forscherin im Verbraucherpolitikzentrum, sollten Käufer ihre Verträge sorgfältig prüfen und diese Kosten in Frage stellen, wenn sie sie bemerken. Sie wies auch darauf hin, dass diese Kosten erheblichen Einfluss auf Käufer haben können, die versuchen, die anfänglichen Kosten für den Hauskauf zu decken.
Schließlich kaufte Kiley McDonald ein fünf Schlafzimmer Haus für 445.000 Dollar und konnte die zusätzliche Gebühr von 425 Dollar vom Verkäufer verlangen. Diese Erfahrung zeigt die Notwendigkeit von Sorgfalt und Aufmerksamkeit im Hauskaufprozess und das Vorhandensein von zusätzlichen Kosten, die möglicherweise ungewollt auf den Käufern lasten.
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Quelle: npr.org



