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Schmelzen von 12,5 Billionen Tonnen Eis in Grönland und der Antarktis

vor 1 Std.

Ein neuer Bericht zeigt, dass seit 1979 12,5 Billionen Tonnen (11,3 Billionen metrische Tonnen) Eis aus den Gletschern Grönlands und der Antarktis geschmolzen sind. Diese Menge an geschmolzenem Eis ist ausreichend, um Eis bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern über die gesamte Vereinigten Staaten zu verteilen.

Schmelzen von 12,5 Billionen Tonnen Eis in Grönland und der Antarktis
Bild Schmelzen von 12,5 Billionen Tonnen Eis in Grönland und der Antarktis (منبع تصویر: abcnews.com)

Die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf das Schmelzen von Eis

Die globale Erwärmung beschleunigt das Schmelzen der beiden größten Gletscher des Planeten. Laut einer Studie, die in der Mittwochsausgabe des Magazins Scientific Data veröffentlicht wurde, ist fünf Sechstel dieses Schmelzens nicht auf warme Luft zurückzuführen, sondern auf warmes Wasser, das von unten und von den Seiten die Gletscher angreift. Diese Situation stellt eine ernsthafte Bedrohung für den zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels dar.

Eric Rignot, ein Gletscherspezialist an der University of California, Irvine, sagte: "Die Gletscher schmelzen schnell. Wir schmelzen die Polarregionen und der Meeresspiegel steigt weltweit, was die Verwundbarkeit der Küstenregionen verstärkt."

Die Auswirkungen des Schmelzens von Eis auf den Meeresspiegel

Das gesamte geschmolzene Eis hat sich in etwa 3 Billionen Gallonen Wasser (11,3 Billionen Liter) verwandelt, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels um etwa 3,1 Zentimeter seit 1979 geführt hat. Obwohl diese Menge gering erscheinen mag, sind zwischen 2 und 3 Millionen Menschen mindestens einmal im Jahr von Überschwemmungen betroffen für jeden Anstieg von einem Drittel Zoll (oder Zentimeter) des Meeresspiegels.

Der Jakobshavn-Gletscher in Grönland zieht sich jetzt um bis zu 50 Meter pro Tag zurück. Diese Situation ist auf steigende Temperaturen und Wetterphänomene zurückzuführen, die das Schmelzen des Eises fördern.

Ein internationales Team von Polarforschern, angeführt von der Europäischen Weltraumorganisation, hat das Schmelzen von Eis seit 1979 und 1972 mit Hilfe von NASA-Satellitendaten untersucht. Diese Studie zeigt, dass die Gletscher in den 1970er und 1980er Jahren relativ stabil waren, aber das Schmelzen in den 2010er Jahren an Intensität zunahm.

Andrew Shepherd, einer der Autoren dieser Studie, warnte, dass die Veränderungen Jahrzehnte nach der globalen Erwärmung nachverfolgt werden. Er sagte: "Das zeigt, dass wir erwarten können, dass diese Veränderungen auch in den kommenden Jahrzehnten anhalten, selbst wenn wir die globale Erwärmung stoppen können."

Vorhersage der Zukunft und ihre Herausforderungen

Die Menge des schmelzenden Eises schien von 2020 bis 2023 gestoppt zu sein, aber die Autoren der Studie sagten, dass dies hauptsächlich auf kurzfristige klimatische Schwankungen zurückzuführen ist. Außerdem haben sie beobachtet, dass der Beschleunigungstrend wieder begonnen hat.

Laut Wissenschaftlern ist die Stabilität in der Antarktis teilweise auf den beispiellosen Schneefall im Südosten der Antarktis zurückzuführen, der das schnellere Schmelzen der westlichen Gletscher ausgeglichen hat. Sie wiesen auch darauf hin, dass dynamische Veränderungen in den Gletschern, im Gegensatz zum gleichmäßigen Schmelzen durch die Luft, zu plötzlichen Wendepunkten führen können.

David Holland, ein Gletscherspezialist an der New York University, sagte, dass er besorgt sei, dass es sich mehr um den Verlust von dynamischem Eis handelt, und das ist genau das, was in Szenarien der Instabilität von Gletschern zu erwarten ist.

Das internationale Team hat 45 unabhängige Umfragen und 27 verschiedene Satelliten verwendet. Holland sagte: "Die Verwendung relativ unabhängiger Methoden gibt mir mehr Vertrauen in die Ergebnisse. Der Aufwärtstrend ist real."

Diese Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Verlust von Eismasse in der Antarktis stellen eine ernsthafte Bedrohung für das menschliche Management des Planeten dar.

Quelle: abcnews.com

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