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Retter haben vier Leichen aus dem Tunnel eines Wasserkraftwerks in Nepal geborgen

vor 51 Min.

Retter in Nepal haben vier Leichen aus dem Tunnel des Wasserkraftwerks Chilime geborgen. Diese Operation fand drei Wochen nach der verheerenden Flut am 26. August statt, die zum Tod von Hunderten und zum Verschwinden von Tausenden führte.

Retter haben vier Leichen aus dem Tunnel eines Wasserkraftwerks in Nepal geborgen
Bild Retter haben vier Leichen aus dem Tunnel eines Wasserkraftwerks in Nepal geborgen (منبع تصویر: abcnews.com)

Funde von Leichen und Fortsetzung der Suchoperation

Laut dem nepalesischen Militär wurden am Mittwoch vier Leichen aus dem Tunnel des Chilime-Kraftwerks am Trishuli-Fluss geborgen. Außerdem gab die nepalesische Katastrophenschutzbehörde bekannt, dass fünf weitere Leichen an einem anderen Ort identifiziert wurden und die notwendigen Geräte zur Bergung dorthin geschickt wurden.

Die Gesamtzahl der seit der Flut geborgenen Leichen hat 1.403 erreicht, und 6.150 Personen werden weiterhin vermisst. Die Familien der Vermissten drängen die Behörden, den Rettungs- und Bergungsprozess zu beschleunigen.

Druck der Familien auf die Regierung

Die Familien haben Versammlungen abgehalten, und viele von ihnen haben die Regierung aufgefordert, die Vermissten für tot zu erklären, damit sie Sterbeurkunden erhalten können. Dies würde ihnen helfen, ihre rechtlichen Schritte und religiösen Rituale fortzusetzen und auf diese Weise einen gewissen seelischen Frieden zu finden.

Im Lehrkrankenhaus der Tribhuvan-Universität in Kathmandu sind die Wände der Lobby mit Fotos von Hunderten von Vermissten bedeckt. Angehörige kommen an diesen Ort, um Nachrichten über ihre Lieben zu erhalten. Usha Khatri, die Frau von Indra Bahadur, der während der Flut als Koch mit einer Gruppe von Pilgern arbeitete, hat seitdem in verschiedenen Städten, durch die der Fluss fließt, nach ihm gesucht.

Khatri sagte: "Die Regierung hat nichts für uns getan. Sie haben uns nicht getroffen und uns keine Informationen oder Zusicherungen gegeben. Ich suche allein nach meinem Mann."

Insgesamt wurden 13 Wasserkraftwerke durch die Überschwemmungen beschädigt, und viele Arbeiter sind entweder ertrunken oder wurden von Wasser oder Trümmern eingeschlossen. Die Auffindung von Arbeitern, die in dieser Situation gefangen sind, hat für die Regierung und die Retter oberste Priorität. Der Zugang zu den Tunneln ist jedoch aufgrund von Schlamm, Trümmern und beschädigten Infrastrukturen für die Rettungsteams schwierig geworden.

Zwei nepalesische Arbeiter wurden am 4. September, einige Tage nach der Flut, lebend gefunden. Einen Tag später wurde ein chinesischer Arbeiter ebenfalls aus einem separaten Gebiet lebend geborgen.

Die Regierung schätzt die Kosten für den Wiederaufbau des Landes auf etwa 4,78 Milliarden Dollar.

Quelle: abcnews.com

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