Im Vorfeld der Parlamentswahlen in Schweden hat eine führende Oppositionspartei namens „Zentrum Partei“ ihre Pläne zur Änderung der Gesetze bezüglich der Abschiebung von Briten bekannt gegeben. Diese Maßnahme dient der Unterstützung von Personen, die aufgrund von administrativen Problemen infolge des Brexit von Abschiebung bedroht sind.
Rettungsversprechen für Briten
Niels Pärup-Petersen, der migrationspolitische Sprecher dieser Partei, betonte, dass „wir Menschlichkeit brauchen“ und dass das Hauptziel dieser Partei darin besteht, das Leid von Personen wie Joyce Thomas, einer 78-jährigen britischen Witwe, zu beenden, die nach 21 Jahren Aufenthalt in Schweden mit einem Abschiebungsbefehl konfrontiert ist. Sie soll bis Mittwoch nächster Woche das Land verlassen.
Dieses Versprechen wird in einem Kontext geäußert, in dem Umfragen zeigen, dass die Zentrum Partei ein Mitte-Links-Bündnis bilden und an die Macht kommen könnte. Pärup-Petersen hat klar zum Ausdruck gebracht, dass der Bedarf an sofortigen gesetzlichen Änderungen besteht, um solche Krisen zu verhindern.
Herausforderungen nach dem Brexit
Die Fragen rund um den Brexit und dessen Auswirkungen auf britische Staatsbürger in europäischen Ländern sind zu einem heißen Thema geworden, das auch in Schweden intensiv diskutiert wird. Viele Briten, die seit Jahren in diesem Land leben, sehen sich nun ernsthaften rechtlichen Problemen gegenüber, und diese Situation hat sich zu einer humanitären Krise entwickelt.
Die Zentrum Partei strebt mit dem Versprechen, diesen Personen zu helfen, an, öffentliche Unterstützung zu gewinnen und das Schicksal derjenigen zu verändern, die sich in dieser schwierigen Lage befinden. Diese Maßnahme könnte nicht nur zur Lösung der bestehenden Probleme beitragen, sondern auch erheblichen Einfluss auf die Popularität dieser Partei bei den bevorstehenden Wahlen haben.
Quelle: theguardian.com



