Die gemeinsame Beerdigung für 27 Schüler, die Opfer des Schulbrandes in der Stadt Bukavu im Osten Kongos wurden, fand am Montag mit der Anwesenheit von Hunderten statt. Bei dieser Zeremonie ehrten die Familien mit Tränen und Trauer das Andenken ihrer Lieben, während die Beamten Kränze niederlegten und Reden zu Ehren der Opfer hielten.
Details des Brandvorfalls
Der Brand ereignete sich in der vergangenen Woche in zwei nahe beieinanderliegenden Schulen in Bukavu und führte zu Chaos und großer Panik unter den Schülern, die versuchten, aus dem Gebäude zu fliehen. Laut Berichten lokaler Beamter kamen mindestens 27 Schüler bei diesem Vorfall ums Leben, und viele weitere wurden verletzt. Das medizinische Personal in dieser Region steht vor ernsthaften Herausforderungen, da die Zahl der Verletzten sehr hoch war.
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Erinnerung an bittere Erinnerungen
Anunciata Kujirabuinja Zigabe, eine der Anwesenden bei der Zeremonie, war gekommen, um sich von ihrem Enkel, Theonane Machara wa Kidogo, der erst 13 Jahre alt war, zu verabschieden. Mit Schluchzen und Tränen sagte sie: „Das letzte Mal, als ich mit ihm sprach, bat ich ihn, gut zu lernen, damit er eines Tages wie seine Lehrer werden kann, und er war in der Schule erfolgreich.“ Diese Großmutter fügte hinzu: „Er verließ das Haus nur, um zur Schule zu gehen, und so einfach verlor er sein Leben. Es ist eine Tragödie.“
Alice Ambika Musafiri, eine der Lehrerinnen, weinte heftig, als sie sich an den Brand erinnerte. Sie erinnerte sich, wie sie die Stimmen der Kinder hörte, die um Hilfe riefen: „Frau, ich werde zertrampelt!“ Sie sagte mit Schmerz und Trauer: „Ich hatte keinen Weg, euch zu retten. Ich hatte keine Kraft, deshalb habe ich jeden gerettet, den ich konnte.“
Sicherheits- und Gesundheitslage im Osten Kongos
Seit Februar 2025 steht Bukavu unter der Kontrolle der M23-Rebellen. Die kongolesische Regierung sieht sich Herausforderungen gegenüber, um den Osten des Landes zu kontrollieren, wo über 100 bewaffnete Gruppen um den Zugriff auf wertvolle Mineralressourcen kämpfen. Die Gesundheitsdienste in dieser Region stehen unter enormem Druck, da die Region mit dem tödlichsten Ebola-Ausbruch in der Geschichte zu kämpfen hat, der über 3300 Menschen das Leben kostete und mehr als 6800 bestätigte Fälle verzeichnete.
Cornel Nganga, der Führer des politischen-militärischen Bündnisses der Kongolesischen Flussunion (AFC), zu dem auch die M23 gehört, versicherte bei der Zeremonie den Familien, dass Maßnahmen zum Schutz der Schüler vor zukünftigen Bränden ergriffen werden. Er sagte: „Viele Ereignisse geschehen nach dem Willen Gottes, aber viele sind auch das Ergebnis von Nachlässigkeit und menschlichen Fehlern.“ Nganga forderte die Bewohner von Bukavu und Kongo auf, ab heute über die Verringerung solcher Schäden nachzudenken.
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Quelle: abcnews.com



