Die Anzahl der US-Militärtoten im Iran-Krieg hat mindestens 22 erreicht, was höher ist als die offiziell von der Regierung von Donald Trump veröffentlichten Zahlen. Fünf mit internen Pentagon-Daten vertraute US-Beamte sagten der Washington Post, dass diese Zahl vier mehr umfasst als die 18 registrierten Militärtoten in der öffentlichen Datenbank der Regierung, die als Verteidigungsverlustanalyse-System bekannt ist.
Diskrepanz in den Verlustzahlen
Ein sechster US-Beamter, der mit der Washington Post sprach, gab an, dass die Gesamtzahl der Verluste im Nahen Osten auf 23 gestiegen ist. Dieser Beamte wies auch darauf hin, dass nicht alle unerwarteten Verluste direkt mit dem Krieg in Verbindung stehen. Vorliegende Informationen zeigen, dass bis Freitag die Pentagon-Datenbank sieben Fälle von kampfbedingtem Tod und sieben Fälle von nicht kampfbedingtem Tod während der US-Militäroperationen gegen den Iran, die als "Operation Epic Fury" bekannt ist, umfasst.
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Operation Epic Fury und ihre Verluste
Von den vier kampfbedingten Todesfällen wurden vier in einer separaten Kategorie namens "Operation Overseas" registriert, die am 7. Juli begann. Dieses Datum fällt mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem der fragile Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran endete. Die Militärverluste in diesem Krieg spiegeln die tatsächlichen Dimensionen der Konflikte und deren menschliche Kosten wider.
Das Pentagon und das US Central Command, das für militärische Operationen im Nahen Osten verantwortlich ist, haben bisher nicht auf diese Berichte reagiert. Dies hat Bedenken hinsichtlich der Transparenz militärischer Informationen und der tatsächlichen Verluste in diesem Krieg aufgeworfen.
Während offizielle Informationen nur registrierte Verluste umfassen, können inoffizielle Zahlen ein genaueres Bild der tatsächlichen Situation auf dem Schlachtfeld vermitteln. Dies könnte die laufenden Diskussionen über die Verteidigungs- und Militärpolitik der Vereinigten Staaten beeinflussen und auch die öffentliche Wahrnehmung von Kriegen und den damit verbundenen menschlichen Verlusten beeinflussen.
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Quelle: independent.co.uk



