Der Generalstaatsanwalt von Zypern hat den Antrag auf Einstellung des Verfahrens gegen einen englischen Vater abgelehnt, der wegen Fahrlässigkeit im Tod seines 3-jährigen Sohnes angeklagt ist. Dieser Vater, der nach dem Sturz seines Sohnes aus einem Fenster eines Hotels in Zypern während seines Familienurlaubs wegen Fahrlässigkeit verfolgt wird, äußerte am Donnerstag vor Gericht seine Unzufriedenheit darüber, dass sein Antrag aus humanitären Gründen abgelehnt wurde.
Details des Vorfalls und Stand des Verfahrens
Der 37-jährige Angeklagte, dessen Name von den Behörden nicht bekannt gegeben wurde, war am Donnerstag im Gerichtsgebäude in der Stadt Paphos anwesend und war zusammen mit seinen Eltern zum Gericht gekommen. Er sollte sich wegen eines Falls von fahrlässiger Tötung verantworten. Doch Richter Frosso Christodoulides akzeptierte seinen Antrag auf Verzögerung des Verfahrens und setzte einen neuen Termin für Dienstag nächster Woche fest.
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Sein Anwalt, Alexandros Alexandrou, erklärte, dass er über die Ablehnung des Antrags auf Verfahrensaussetzung durch den Generalstaatsanwalt, George Savides, überrascht sei. Er fügte hinzu, dass der Generalstaatsanwalt trotz des Verständnisses für die Trauer des Angeklagten der Meinung ist, dass das Verfahren im öffentlichen Interesse fortgesetzt werden sollte.
Der Sturz und seine Folgen
Der Vater und seine Familie hatten etwa einige Tage ihres Urlaubs in der Touristenstadt Paphos im Südwesten Zyperns im Juli verbracht, als sein Sohn aus dem Fenster der vierten Etage des Hotels fiel. Die genauen Einzelheiten des Vorfalls sind weiterhin unklar.
Das Gericht hatte im vergangenen Monat alle Reisebeschränkungen, die gegen den Angeklagten verhängt worden waren, aufgehoben, damit er an der Beerdigung seines Sohnes teilnehmen und bei seiner Familie in Großbritannien sein konnte. Anwalt Alexandrou erklärte, dass sein Mandant vor einigen Tagen nach Zypern zurückgekehrt sei.
Der Anwalt erklärte, dass, falls sein Mandant sich für nicht schuldig entscheidet und das Verfahren länger als zwei bis drei Wochen dauert, er möglicherweise das Gericht um die Erlaubnis bitten wird, häufig nach Großbritannien reisen zu dürfen, da seine ältere Tochter ihn braucht.
Alexandrou erklärte auch, dass sein Mandant mit einer maximalen Gefängnisstrafe von vier Jahren konfrontiert ist, die möglicherweise in Großbritannien vollstreckt wird, und dass die Mindeststrafe eine Geldstrafe umfassen wird. Laut ihm muss der Angeklagte mindestens zu drei Jahren Haft verurteilt werden, damit der Richter eine Aussetzung des Urteils anordnen kann.
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Quelle: abcnews.com



