Infolge von Donald Trumps Versuchen, Buchten, Seen und sogar Bundesstaaten nach «Amerika» umzubenennen, hat die satirische Animationssendung «South Park» beschlossen, ihren Namen zu ändern. Diese Show, die für ihre scharfe Kritik an Beamten und Mächtigen bekannt ist, wird in ihrer 29. Staffel unter dem Titel «South America» auf die Bühne kommen.
Ursprung der Namensänderung
Die Schöpfer dieser Show, Matt Stone und Trey Parker, erklärten in einer Stellungnahme: "Inspiriert von dem Mut und Patriotismus von Apple und Google, ändern wir den Namen «South Park» in «South America»." Sie dankten insbesondere ihrem Mutterunternehmen Paramount, das in gewisser Weise beschuldigt wird, mit Trump zusammenzuarbeiten. Dieses Unternehmen ist kürzlich nach der Genehmigung seiner 111 Milliarden Dollar schweren Fusion mit Warner Bros. Discovery zu einem der größten Medienkonzerne der Vereinigten Staaten geworden.
Neue Staffel, neue Veränderungen
Die 29. Staffel von «South America» wird am 16. September beginnen und weltweit über die Plattform Paramount Plus ausgestrahlt. Diese Namensänderung ist nicht nur ein neuer Scherz der Show, sondern befasst sich auch auf eine tiefere Weise mit den aktuellen sozialen und politischen Zuständen in Amerika. Während diese Veränderungen eindeutig auf Trumps Forderungen hinweisen, sehen viele Fans der Show dies als eine kreative und mutige Reaktion.
Es scheint, dass «South Park» mit diesem Schritt nicht nur seine Kritik fortsetzt, sondern auch auf humorvolle und sarkastische Weise auf die politischen und sozialen Folgen von Trumps Entscheidungen eingeht. Diese Show, die immer für ihren scharfen Ansatz bekannt war, zeigt deutlich, dass sie weiterhin darauf abzielt, Aufmerksamkeit zu erregen und hitzige Diskussionen in der Gesellschaft zu fördern.
Quelle: theguardian.com



