Joanna Wietzrek, die australische Hyrox-Athletin, hat sich für ihren Sieg entschuldigt und bekannt gegeben, dass sie ihn abgesagt hat, nachdem sie während des Wettkampfs in Peking ein Problem hatte.
Entschuldigung und Rücktritt
Wietzrek hatte während des Wettkampfs ein Problem und reagierte zunächst mit einem Post auf Instagram auf ihren Sieg. Nach negativen Reaktionen auf den Vorfall gab sie jedoch bekannt, dass sie rückwirkend von dem Wettkampf zurücktritt und die Punkte, die sie bei diesem Event erzielt hat, abgibt.
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In einer Erklärung sagte sie: "Ich möchte mich aufrichtig bei den Menschen in China, meinen Mitbewerbern, den Zuschauern und den Veranstaltern von Hyrox für den Vorfall während des Wettkampfs in Peking entschuldigen." Sie fügte hinzu: "Zu Beginn des Wettkampfs fühlte ich mich vollkommen gesund und hatte keinen Grund, mit einer Erkrankung zu rechnen. Ich blicke zurück und bereue meine Entscheidung, weiterzumachen. Ich hätte eine andere Wahl treffen sollen und übernehme die Verantwortung für meine Entscheidung. Ich bedauere zutiefst die Unannehmlichkeiten und Störungen, die verursacht wurden."
Neue Hyrox-Regeln
Wietzrek, die derzeit den Weltrekord der Frauen in Hyrox hält, beendete den Wettkampf in Peking in einer Zeit von 1 Stunde, 1 Minute und 23 Sekunden. Hyrox ist eine anspruchsvolle Indoor-Sportveranstaltung, die Laufen mit funktionellen Übungen wie Schlittenpush, Rudern, Burpee-Jumps und Wandball kombiniert.
Moritz Fioreste, einer der Gründer von Hyrox, entschuldigte sich für den Vorfall bei allen Betroffenen und sagte: "Hyrox hat während des Wettkampfs nicht sofort reagiert." Er kündigte auch an, dass Hyrox die Abläufe der Veranstaltung verbessern und Änderungen im Regelbuch vornehmen wird.
Fioreste fügte hinzu: "Von diesem Moment an wurden neue Regeln und Verfahren eingeführt, um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Wir lernen jeden Tag und versuchen, besser zu werden." Die neuen Regeln ermöglichen es dem Wettkampfleiter, einen Athleten aus medizinischen Gründen aus dem Wettkampf zu nehmen, wenn Blut, Erbrochenes, Urin oder Stuhlgang eine Gefahr für die Gesundheit des Athleten oder anderer Mitbewerber darstellen.
Wietzrek fügte am Ende ihrer Erklärung hinzu: "Ich weiß, dass meine Handlung Auswirkungen über mich hinaus hatte, und ich entschuldige mich aufrichtig bei allen, die betroffen waren." Sie erinnerte auch daran, dass man sich über den Zeitpunkt des Rücktritts aus dem Wettkampf bewusst sein sollte.
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Quelle: independent.co.uk



